In Lavamünd befindet sich eine der insgesamt 4 „Beschleunigungsgebiete" für Windkraft in Kärnten, in dem bereits Windräder errichtet wurden. Bestehende Anlagen könnten in Zukunft modernisiert und durch leistungsstärkere Windräder ersetzt oder neue, moderne Anlagen dazugebaut werden.
In Lavamünd sind derzeit 2 Windräder in Betrieb.
Kärnten hat aktuell weniger als 0,1 % der Landesfläche als Beschleunigungsgebiete ausgewiesen; über 99,9 % sind Ausschlusszonen. Weil die ausgewiesenen Beschleunigungsgebiete die gesetzlichen Ausbauziele nicht erreichen, sind Windräder jedoch grundsätzlich auch außerhalb dieser Zonen möglich (§ 4a UVP-G).
In Österreich gelten strenge gesetzliche Vorgaben dafür, wo und unter welchen Bedingungen ein Windrad errichtet werden darf. Der Weg von der ersten Idee bis zur tatsächlichen Errichtung eines Windrads ist daher mehrstufig und umfasst wirtschaftliche, technische, rechtliche und ökologische Prüfungen. Die Gesamtdauer von Windkraftprojekten in Österreich (von der Planung bis zur Errichtung) liegt im Durchschnitt bei 5 bis 8 Jahren.
In Kärnten müssen folgende Schritte durchlaufen werden, um ein Windrad errichten zu können: